“Ekstase” – eine spezielle Ausstellung

Das Kunstmuseum in Stuttgart zeigte eine ganz spezielle Ausstellung zum Begriff „EKSTASE“. Da jeder von uns von diesem Wort eine bestimmte Vorstellung hat, die wie es sich nachher zeigte, viele Facetten hat, besuchte der Frauenclub am 19. Januar 2019 diese Ausstellung. Alle waren gespannt was  auf einen zukam.

 

… Philipp Singer bei seinen Erläuterungen

Der Kunsthistorike Philipp Singer, der für den Frauenclub kein Unbekannter ist, führte durch das Gebäude und erläuterte ausführlich und allgemein verständlich die einzelnen Themen und ihre Exponate. Die Ausstellung gliedert sich in neun Themenbereiche mit insgesamt 230 Kunstwerken aus allen Epochen der Kunstgeschichte.

… Attische Dinkschale mit erotischer Darstellung

Zu Beginn war es der „Dionysische Mythos“, der ein Teil der Griechischen Kultur  ist und sich in vielen Werken der Musik, Literatur und bildenden Kunst darstellt. Zu sehen waren zwei Exponate von Keramik aus der Zeit ca. 450 v. Chr.

Weiter ging es zur „Religiösen Ekstase“, vorbei an der  „Jugendkultur“, dem „Schamanismus“, „Candomblé“. Candomblé ist ein Begriff, der nicht so vielen bekannt war. Es ist eine mündlich überlieferte Religion die ihren Ursprung in Afrika hat und hauptsächlich in Brasilien praktiziert wird.

… Schamane aus Sibirien

In weiteren Räumen waren Bilder und Installationen der „Tanz-, Liebes- und Drogen Ekstasen“ zu sehen. Wer kennt sie nicht die Bilder der Love-Parade mit ihrer Techno-Musik, den verstörenden Bildern von Drogenabhängigen und  Derwische oder anderen Tänzern, die sich in Ekstase tanzen.

… Tanz oder Drogen ?

Ein besonderes Thema war die Ekstase im „Sport“. Sei es durch die Sportler oder die die Zuschauer, sehr gut dargestellt durch die weltberühmte Südtribüne im Dortmunder Fußballstadion von Borussia Dortmund mit ihren fast 25.000 Plätzen. Sie wird auch als die gelbe Wand bezeichnet.

… die gelbe Wand in Dortmund

All dies war zu sehen und ggf. zu hören, vor allem sehr gut erklärt durch Herrn Singer.

Hier noch Videos über die Ausstellung:

Es war wie immer ein besonderes Erlebnis gute Kunst in Stuttgart anzuschauen