Herbstwanderung über das”Kalte Feld”
bei Schwäbisch Gmünd

Neblig war’s und etwas nasskalt als sich am Samstagmorgen den 24. Oktober 2009, der Frauenclub auf den Weg zu seiner Herbstwanderung aufgemacht hatte. Die Tour wurde von Heinz und Lore Fütterling organisiert.
Der Weg führte über Schwäbisch Gmünd nach Waldstetten-Weilerstoffel. Hier angekommen hellte es sich merklich auf.
Die Wanderung ging über die Reiterleskapelle (erbaut um 1714) und das Orchideenwegle zum Bergwacht-Haus Knörzerhaus. 

Heinz erklärte sehr sachkundig die Kaiserberge, sichtbare Bereiche der Schwäbischen Alb sowie die den Tälern liegenden Ortschaften. Er erzählte über die Pflege der Wiesen und der Wacholderheide. Für ihn war wie es ein Ausflug in die Vergangenheit – er stammt aus dieser Gegend.

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Im Knörzerhaus war Zeit für ein Mittagessen. Anschließend ging es über das „Kalte Feld“ weiter zum Franz-Keller-Haus. Dies ist ein Wanderheim des Schwäbischen Albvereins. Hier wurde eine Spezialität, der nur hier ausgeschenkte „Kalter-Feld-Tee“ genossen. Er wächst in dieser Gegend und wird nach einem Geheimrezept aus 7 Kräutern hergestellt. Aufgewärmt und gut aufgelegt ging’s bergab zum Parkplatz.
Mit dem herzlichen Dank an Heinz und Lore Fütterling für eine super Organisation und die gut geführte Wanderung in solch schöner Landschaft, wurde die Heimfahrt angetreten.

Hier einige Informationen zum „Kalten Feld“:
Das Kalte Feld ist ein Zeugenberg der Schwäbischen Alb und mit 781 m ü. NN die höchste Erhebung in Ostwürttemberg.
Nach Norden fällt das Kalte Feld zunächst um eine Stufe zum 698 m ü. NN hohen Hornberg ab, ein frequentiertes Naherholungsgebiet, auf dessen Plateau sich der gleichnamige Segelflugplatz mit Segelflugschule befindet. Der Furtlepass verbindet den Hornberg mit der Albhochfläche.
Nach Südosten läuft das Kalte Feld in den 717 m ü. NN hohen Galgenberg aus, der durch das steile Lautertal vom eigentlichen Albtrauf abgetrennt ist und an der Westkante seines Hochplateaus einige Aussichtspunkte besitzt.