Wanderung Rosenstein / Heubach

   Schon Ludwig Uhland ( 1787-1862) schrieb: „Am östlichen Ende der Alb springt der Rosenstein hervor, ein sagenreicher Berg, frisch bewaldet und mit wilden Rosen blühend bekränzt.“
   Dieser „Rosenstein“ und sein umliegendes Gebiet war das Ziel der Mainwanderung des Frauenclubs. Früh am Morgen des 1. Mai 2010 ging’s los Richtung Schwäbisch Gmünd und weiter nach  „Heubach“. Jeder, der dieses Gebiet noch nicht kannte, war gespannt war er zu sehen bekam. Der Organisator der Wanderung, Heinz Fütterling, ein sehr guter Kenner dieses Teils unseres Landes, hatte nicht zu viel versprochen.
   Auf perfekten Wegen führte die Strecke zum ersten Aussichtspunkt, wie dem „Ostfelsen“. Weiter ging’s hinab zur „Großen Scheuer“, einer imposanten Höhle mit wunderbarem Ausblick. Vorbei am „Sedelfelsen“ mit den darunterliegenden Ortschaften Lautern, Aalen und den Braunenberg führte der Weg durch lichtdurchflutete maigrüne Birkenwälder zum „Finsteren Loch“. Wie auf Bestellung war diese Höhle ab dem 1. Mai für Besucher geöffnet.

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Bilder von einem schönen Tag


   Auf dem als „Jakobs- bzw. Glaubensweg“ gekennzeichneten Waldweg war man dann froh die Waldschenke zu erreichen. Nach einer kleinen Stärkung war die Ruine „Rosenstein“ das Ziel. Die Aussicht vom „Lärmfelsen“ war grandios. Unten lag Heubach, auf der anderen Seite der „Scheuelberg“ und das „Himmelreich“. Von der Ruine Rosenstein ist leider nicht mehr viel zu sehen. Dafür pfiff der Wind umso mehr durch die restlichen Fensteröffnungen. Nach ihrer Erbauung im 12. Jahrhundert bis jetzt hat der Zahn der Zeit kräftig daran genagt. Es sind nur noch einige Mauerreste übrig. Unabhängig davon ist alles sehr beeindruckend.
   Anschließend ging’s zurück zu den PKW’s. Ein weiterer Besuchstag in der Schwäbisch Alb war damit zu Ende. Die Gruppe dankte dem Ehepaar Fütterling für die interessante und erholsame Wanderung. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung des Frauenclubs.