Mit dem Kuckucksbähnel durch das Elmsteiner Tal

Der Ausflug am Sonntag, den 3. Sept. 2017 führte diesmal in eine nichtschwäbische Region – in den Pfälzer Wald. Man wollte diesen mit der Museumsbahn „Kuckucksbähnel“ erkunden.

Frühmorgens ging es los mit dem Omnibus von Ludwigsburg über Heilbronn, Speyer nach Neustadt an der Weinstraße. Anfangs war das Wetter frühherbstlich trübe und leicht neblig. In der Pfalz angekommen ging der Nebel weg und es war schönstes Ausflugswetter.

In Neustadt angekommen stellte man fest, man war nicht alleine. Einige hundert weitere Ausflügler hatten dieselbe Idee. Macht nichts, unser Bus hatte ein eigenes Abteil in einem der alten Waggons. Fauchend und Rauch ausstoßend wie ein Drache führ der Zug in den Bahnhof ein. Es war tatsächlich wie früher in den Zugabteile, alte Holzbänke und relativ kleine Fenster. Typisch Holzklasse.

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… das Kuckucksbähnel im Bahnhof von Neustadt / Weinstrasse

Das Kuckucksbähnel ist in der Zwischenzeit eine Museumsbahn und verkehrt auf der Strecke von Neustadt nach Elmstein. Sie wurde 1909 zum ersten Mal in Bewegung gesetzt. Sie war notwendig geworden um die Waren und Erzeugnisse der Region besser abtransportieren zu können. Im Personenverkehr war sie bis 1960 und im Güterverkehr bis 1977 in Betrieb.

Seit 1984 fährt sie als Museumsbahn durch das reizvolle Elmsteiner Tal.

Die Route startete in Neustadt und ging dann hinter Lambrecht ins Elmsteiner Tal nach Erfenstein. Zu sehen waren die Burgruinen Erfenstein und Spangenberg. Entlang dem Speyerbach über Breitenstein, Helmbach, Appenthal erreich man den Endbahnhof Elmstein. Für die Strecke von ca. 20 km benötigte der Zug ca. 1,5 Std.

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… im Elmsteiner Tal und in Bad Bergzabern

Anschließend brachte der Bus die Ausflügler – nach einem Pfälzer Mittagessen – durch den schönen Pfälzer Wald, entlang der Deutschen Weinstraße, vorbei an der Reichsburg Trifels bei Annweiler nach Bad Bergzabern. Eine kurze Stadtbesichtigung wurde gemacht. Schöne alte Häuser und Gebäude waren zu besichtigen und dabei festgestellt, dass die Einsparungen im Gesundheitswesen tiefe Spuren (geschlossene Geschäfte etc.) hinterlassen haben.

Die Heimfahrt gestaltete sich ohne Hektik und Stress über Karlsruhe auf der A8 und A81 nach Ludwigsburg. Man konnte danach sagen, ein schöner Frühherbsttag mit vielen Eindrücken ging zu Ende.