Colmar – die Perle des Elsaß

Colmar, mit 67.000 Einwohnern nach Strasbourg und Mulhouse drittgrößte Stadt des Elsass, ist eines der attraktivsten Ausflugsziele in der Region. Die Stadt, 823 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, erhielt durch Friedrich II. Stadtrechte, wurde 1226 Reichsstadt und Mitte des 14. Jahrhunderts Mitglied im Zehnstädtebund. Seit 1673 gehört Colmar zu Frankreich. Nach der französischen Revolution wurde Colmar Sitz der Präfektur des Departements Haut-Rhin. Touristische Anziehungspunkte sind die reizvolle, im Krieg nicht zerstörte Altstadt und die Museen mit bedeutenden Kunstschätzen.

Dies war die Überlegung des Frauenclub´s, um einen Tagesausflug nach Colmar zu unternehmen. Früh am Morgen des 18. 4. 2017 ging es in Ludwigsburg mit dem Bus los. Die Reise führte über die Autobahn (bei Schneetreiben) Richtung Karlsruhe, Baden-Baden, über den Rhein bei Straßburg, vorbei an der Burg Haut-Koenigsbourg nach Colmar. Zu Glück war hier das Wetter sehr schön, kühl aber sonnig.

 

Fachwerkhaus mit Restaurant

Ein Rundgang (mit Führung) durch die Altstadt führt vom Museum Unterlinden (es ist die Heimat vom „Isenheimer Altar“) durch die Rue de Tête am mit über 100 Köpfen geschmückten Maison des Têtes vorbei zur Dominikanerkirche (Eglise des Dominicains). Die 1283 erbaute Kirche ist heute Museum und beherbergt als bedeutendstes Werk Martin Schongauers “Madonna im Rosenhag”. Colmars wichtigster Sakralbau ist das Martinsmünster (Cathédrale St. Martin) mit wertvollen Glasfenstern. Nahe dem Martinsmünster befindet sich das wohl schönste Fachwerkhaus, das um 1537 erbaute Pfisterhaus. Sehenswert sind all die reich verzierten alten Fachwerkhäuser.

im Innenhof des Bartholdi Museum
Kahnfahrt auf der Lauch

Gefunden wurde auch das Museum Bartholdi (Schöpfer der New Yorker Freiheitsstatue), das im Geburtshaus des Bildhauers untergebracht ist.
Das nicht weit entfernte alte Kaufhaus (Ancienne Douane) ist der größte mittelalterliche Profanbau der Stadt. Das Gebäude mit bunt glasiertem Ziegeldach diente als Warenlager und Gerichtssaal.

 

Ein Spaziergang durch das sich anschließende Viertel Klein-Venedig (Petite Venise) war ebenfalls lohnenswert. An dem Flüsschen Lauch liegen malerische, blumengeschmückte Fachwerkhäuser. Zur Freude aller war noch eine kurze Kahnfahrt auf dem Lauch angesagt.

 

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Rundgang durch Colmar

Nach dieser Fahrt schlenderte die Gruppe durch die Stadt zurück zum Bus. Voll schöner Eindrücke traten wir schließlich die Heimfahrt an.

Hier noch ein interessantes Video über Colmar