Maiwanderung “Blaustrümpflerweg” in Stuttgart

Am 1. Mai 2012 führte die diesjährige Wanderung nach Stuttgart. Es war das Ziel, den “Blaustrümpflerweg” rund um Stuttgart zu erkunden. Der Start war am S-Bahnhof in Marbach. Die S-Bahn brachte die Gruppe zum Hauptbahnhof nach Stuttgart. Weiter gings mit der U-Bahn zum Marienplatz.

Das erste Highlight war die Fahrt mit der “Zacke” zum “Santiago-de-Chile Platz” auf dem Haigst.

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Standseilbahn

Von dort wurde die an diesem Tag wunderbare Sicht auf Stuttgart. Weiter ging die Wanderung über den Dornhaldenfriedhof, durch den Waldfriedhof mit seinen vielen Gräbern von Stuttgarter Größen (Bosch, Heuss, etc.) zur Bergstation der Standseilbahn.

 

 

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Johanneskirche im Feuersee

Der weitere Weg führte über den Blauen Weg zur Hasenbergsteige, über die Karlshöhe, abwärts zum Feuersee.

 

 

Der Ausflug war von unseren Mitglied Margarete Jeutter sehr gut vorbereitet.. Mit einem herzlichen „Danke schön“ an sie und auf ein Neues war man sich einig, dass es ein sehr schöner Tag war.

Karte
Wanderwegkarte (VVS)

 

Hier noch einige Informationen über den Wanderweg.

Warum heißen die Heslacher „D‘Heslacher Blaustrümpfler“

Einer Sage nach sollen die Heslacher anno 1519 den vertriebenen württembergischen Herzog Ulrich verraten haben. Nach seiner Rückkehr habe dieser befohlen, alle Heslacher müssten fortan blaue Strümpfe tragen. Seither haben die Heslacher den Spitznamen „Blaustrümpfler“.

Was hat es mit der Zahnradbahn, genannt „Zacke“ auf sich

Nahverkehrsmittel und touristische Attraktion gleichermaßen ist die Stuttgarter Zahnradbahn.
Im Volksmund liebevoll „Zacke“ oder auch „Zacketse“ genannt, pendelt sie zwischen dem Stuttgarter Marienplatz  und dem Stadtbezirk Degerloch. Noch heute ist die „Bahn zur schönen Aussicht“ mit ihrem herrlichen Blick auf den Stuttgarter Talkessel die meistgenutzte und einzige im städtischen Linienverkehr eingesetzte Zahnradbahn Deutschlands.
Sie wurde 1884 nach sensationell kurzer Bauzeit von knapp vier Monaten eröffnet. Heute ist die Zacke 2,2 Kilometer lang und überwindet mit maximal 30 kmh eine Steigung von bis zu 17,8 Prozent und 205 Höhenmetern.

Die Standseilbahn – ein historisches Schmuckstück -.

Ein historisches Schmuckstück und ebenfalls unverzichtbares Nahverkehrsmittel ist die Seilbahn.
Sie war in Deutschland die erste Seilbahn mit automatischer Steuerung. Noch heute sind die Wagen von 1929 mit der rotbraunen Außenhaut aus Teakholz, den Emailleschildern, dem Holzrost auf dem Boden und den drei kleinen Abteilen mit Holzbänken im Einsatz.
Auf der 536 Meter langen und bis zu 28,2 Prozent steilen Strecke überwindet die Seilbahn eine Höhendifferenz von 87 Metern. Jeder der beiden Standseilbahnwagen bietet 20 Fahrgästen einen Sitzplatz auf hölzernen Quer- und Längsbänken und 54 Fahrgästen einen Stehplatz.
2004 wurde die Seilbahn umfassend modernisiert, ohne dass dabei dem historischen Ambiente geschadet wurde.

(Karte und Text stammen vom Flyer der SSB)

Hier noch einige Bilder vom Tage:

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