Ausflug nach Belgien


Angetan von Atomium und „Männeken Pis“

Ausflug des Frauenclubs führte in belgische Städte
vom 30. Sept. bis  3. Okt. 2000

Die Fahrt ging über Kreuz Hockenheim, linksrheinisch über Nahe- und Moseltal, vorbei am Kloster Maria Laach, dem Nürburgring und Aachen. Am Nachmittag erreichte die Gruppe das Hotel „Albert“ in Brüssel. Das Hotel liegt direkt am Beginn der Fußgängerzone, und so schwärmte die Reisegruppe am Abend aus und verschaffte sich einen ersten Eindruck von der belgischen Hauptstadt.

Der nächste Vormittag begann mit einer Stadtführung in Brüssel. Die Königlichen Schlösser von König Albert und Königin Paola, der ehemaligen Königin Fabiola, des Thronfolgers Philip, die königlichen Gärten, waren interessant anzuschauen. Die Fahrt führte weiter durch das Botschaftsviertel, vorbei am chinesischen Teehaus der Mandschu-Dynastie und einem japanischen Turm, beides aus dem 19. Jahrhundert, weiter zum Wahrzeichen, einem Triumphbogen, erbaut unter König Leopold II. Natürlich durfte das Atomium, 1958 anlässlich der Weltausstellung erbaut, nicht fehlen.
Eine lustige Sondereinlage bot der Reisegruppe die Tatsache, dass Autos sehr rücksichtslos geparkt waren, der Bus also nicht vorbeikam. Starke Männer aus der Reisegruppe konnten hier ihre Kräfte zeigen und die Autos einige Zentimeter zur Seite heben. Zurück in der Innenstadt, besichtigte die Gruppe den Marktplatz, der als einer der schönsten mittelalterlichen Plätze Europas gilt, mit dem Rathaus aus dem 14. Jahrhundert, den vielen prachtvollen Zunfthäusern, dem Brothaus. Natürlich machten wir auch einen Abstecher zu der berühmten Brunnenfigur „Männeken Pis“. Beeindruckend waren auch die großen Regierungsgebäude der EU-Verwaltung.

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Am Nachmittag stand Antwerpen auf dem Programm. Antwerpen, die Hafenstadt mit den großen Hafenanlagen, Antwerpen mit seinem jüdischen Viertel. Hier leben heute, so erklärte es die Reiseleiterin, 15 000 Menschen jüdischen Glaubens. Die Altstadt ist sehr großzügig angelegt, das wunderschöne alte Rathaus hatte Tag der offenen Tür, und so ließ es sich die Reisegruppe nicht nehmen, auch einen Blick ins Innere zu werfen. Alles wurde aber überragt von der gewaltigen Kathedrale mit den Altarbildern „Kreuzaufrichtung und Kreuzabnahme“ des weltberühmten Malers Peter Paul Rubens (1577-1640).

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Am nächsten Tag ging es nach Brügge. Brügge, so lernte die Gruppe, war im Mittelalter die bedeutendste Hafenstadt Europas. Durch Versandung wurde aber die Lebensader der Stadt, der Handel, abgeschnitten, so dass, gerade als Amerika entdeckt wurde, die bis dahin weniger bekannte und weniger Reiche Stadt Antwerpen diese Stelle übernahm. Brügge gleicht einem mittelalterlichen Museum, Straße für Straße idyllisch, mit historischen Gebäuden. Natürlich galt das Hauptinteresse hier der „Madonna mit dem Kind“ von Michelangelo.

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In Gent, der nächsten Station, hatte die Gruppe von der St. Michael-Brücke einen sehr schönen Blick auf die berühmten Genter Türme: St. Nikolaus-Kirche, Belfried (den Rathausturm der Stadt) und den Turm der Kathedrale. Die Stadt Gent ist die Geburtsstadt des legendären Kaisers Karl V., und so sind dieses Jahr anlässlich seines 500. Geburtstages viele Gedenkveranstaltungen geplant. Gent liegt direkt am Zusammenfluss der Flüsse Schelde und Leie. Ein Spaziergang entlang der Uferpromenade vermittelt einen Eindruck vom Leben und Treiben er Stadt. Alle besuchten Städte, so stellten die Rielingshäuser fest, waren von sehr alter, bestens erhaltener Bausubstanz, nicht zerstört während  der Kriege.

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Die Abende standen in Brüssel immer zur freien Verfügung und wurden ausgiebig zum Bummeln genützt. Auch die weltbekannte „Fressmeile“ mit ihren Meeresfrüchte-Spezialitäten wurde ausgiebig getestet.

Die Heimreise führte über Luxemburg, wo die alten Festungsanlagen besucht wurden. Fast noch mehr haben die Gruppe die heutigen „Festungen“ beeindruckt – das riesige Bankenviertel auf dem Kirchberg, die Gebäude der Europäischen Union.

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Am Abend erreichte der Frauenclub wohlbehalten wieder Rielingshausen. Eine schöne Reise ging zu Ende.