Peru und Bolivien – meine  Sechstausender und ich

Elisabeth Reischl in den Anden

Am Dienstag, den 27. Oktober 2015 veranstalteten der Frauenclub zusammen mit dem Heimat- und Museumsverein Rielingshausen eine Tonbildshow gehalten von Frau Elisabeth Reischl. Sie war 6 Wochen in Peru und Bolivien unterwegs, um sich einen Traum zu verwirklichen: mehrere Sechstausender in den Anden zu besteigen.
Hier kurz die mit eindrucksvollen Bildern vorgetragene Route:

Der erste Teil der Reise war in Peru: Von Lima  ging es zuerst entlang dem Pazifik (Bootsausflug zu den Islas Ballestas, dem Meeresschutzgebiet)  in  den  Süden des Landes, nach Arequipa, der zweitgrößten Stadt von Peru, von  dort weiter  ins Colca-Tal zu den Anden-Kondoren. Eine sehr seltene Begegnung war die mit der Andenkatze. Das nächstes Ziel war Puno am Titicacasee mit einer Wanderung auf den Atoja, 4450 m. Weiter ging es über Cusco und mit dem “Inca-Rail” nach Aguas Calientes zur Ruinenstadt  Machu Picchu. Von Arequipa aus startete sie die Besteigung des Vulkanbergs Misti  (5821 m) sowie den Chachani (6075 m) – der Erste ihrer Sechstausender. Sie war jeweils begleitet von einheimischen Wanderführern bzw. Bergführern.

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Peru: Erschöpft am Gipfel des Vulkanberges Misti, 5821 m
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Peru: Ein Freudentanz auf dem Chachani, 6075 m, meinem ersten Sechstausender

 

 

 

 

 

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Bolivien: Zelt-Camp im Condoriri-Gebiet auf 4700 m Höhe
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Bolivien: Die Trekkingtour-Begleiterin Victoria holt die Esel von der Weide

 

 

 

 

 

Der zweite Teil ihrer Reise spielte sich in Bolivien ab:

Ausgangspunkt war La Paz. Angesagt waren Stadterkundungen und Ausflüge in die Umgebung von La  Paz. U. a. machte sie eine Trekking-Tour ins Condoriri-Gebiet bis auf 5000 m Höhe mit zwei einheimischen Frauen als Köchinnen und zwei Eseln als Gepäckträger – sowie das Höhentraining am Japa Japani, 5330 m. Mit dem Flugzeug gings weiter nach Uyuni  (mit einem Eisenbahnfriedhof) und zum  legendären Salzsee “Salar de Uyuni”. Mit dem Jeep weiter in den Süden von Bolivien,  vorbei an Hochland-Lagunen mit Flamingos und durch Wüsten, bis an die Grenze zu Chile. Ihr zweiter Sechstausender, im Sajama-Nationalpark, war der Strato-Vulkan Acotango mit 6052m Höhe. Spannend und sehr anstrengen war dann die Abfahrt mit Skiern.

Nach fast 2 Stunden war der Vortrag zu Ende. Alle Anwesenden waren von den tollen Bildern begeistert und staunten über den Mut, als Frau alleine diese Reise mit all ihren Strapazen zu unternehmen.

Wer mehr über diese und andere Reisen von Frau Reischl wissen will, hier ist der Link dazu: http://www.elisabeth-reischl.de/peru—bolivien.html.